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Sep 30

Was verbindet einige Songs von David Bowie, Torie Amos, Slipknot und Millionen von HipHop-Tracks mit der recht unbekannten amerikanischen Soulband “The Winstons“? So unterschiedlich die Stilrichtungen dieser Künstler sein mögen, sie alle nutzen einen Sound, den sogenannten “Amen Break” – 6 Sekunden die Musikgeschichte schrieben.

Amen BrotherEs war 1969 als “The Winstons” ihre erste Single “Color Him Father” präsentierten. So erfolgreich war ihre Musik, dass sie damit den Grammy für den besten Rhythm-and-Blues-Song des Jahres gewannen. Doch bedeutungsvoller als das, waren ein paar Sekunden Schlagzeugsolo des Drummers G.C. Coleman auf der Rückseite der Platte.

Der nur vier Takte dauernde Beat war sehr einprägsam und liess sich auch in anderen Geschwindigkeiten abgespielt sehr gut verwenden. Bei Wikipedia gibt es eine Liste mit hunderten Songs die den Amen Break verwenden, in veränderten Form wird man ihn aber in fast jedem HipHop, Jungle oder Breakbeat-Song wiederfinden.

Im Jahr 2004 hat der Medienkünstler Nate Herrison diesem wichtigen Sound mit einer Objektinstallation ein Denkmal gesetzt. Sein Projekt besteht aus mehreren Papierdokumenten und einem Turntable mit einer Schallplatte, die dem Zuhörer in 17 Minuten und 46 Sekunden die Geschichte dieses Beats und dessen Weg bis in die heutige moderne Musik beschreibt.

Hier kannst du dir dieses Stück anhören:


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