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Mai 15

Morgens halb acht in Hamburg, Eimsbüttel. Die ersten warmen Sonnestrahlen brechen durch die Baumkronen und werfen lange Schatten auf das Aussenbecken den Kaifu-Bades. Es sind vor allem Rentner die hier am frühen Morgen im 25 Grad warmen Wasser ihre Runden drehen, aber auch ein paar Studenten sind kaifu1.jpgwohl etwas zu früh aus ihren Betten gefallen.

Das Gebäude des Bades sieht von aussen wie eine alte, geklinkerte Fabrikhalle aus, im inneren entdeckt man dagegen moderne, ästhetische Architektur. So gibt es über dem Innenbecken z.B. eine große gläserne Dachkuppel. Das Highlight an einem noch etwas kühlen Frühlingsmorgen ist aber sicher das beheizte Aussenbecken. Dampf kräuselt sich über der Wasseroberfläche und man hört die Vögel in den Bäumen.

Auf Anhieb hat mir das so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt öfters mal vor der Arbeit ein paar Bahnen ziehen möchte. Idealerweise gibt es dafür einen kaifu_3.jpg“Frühschwimmerclub”. Für 25,50 EUR monatlich kann man an 2 Tagen die Woche jeweils von 6:30 Uhr bis 9 Uhr alle Annehmlichkeiten des Bades nutzen. Der Clou bei Kaifu ist, das diese Frühschwimmer-Mitgliedschaft dort auch abends von 20 bis 24 Uhr gilt.

Kaifu ist übrigens die Abkürzung von “Kaiser Friedrich Ufer” und bezieht sich auf den hinter dem Gebäude verlaufenden Isebek-Kanal.

Bildquelle: www.baederland.de



3 Kommentare

  1. Jörn schreibt:

    Ach, wäre ich nicht so ein Morgenmuffel, wäre das wirklich mal eine tolle Idee. Allerdings habe ich ja auch ein Pool im Elixia in Bahrenfeld.

  2. admin schreibt:

    Naja, aber ich glaube nicht das das Elixia auch ein beheiztes Aussenbecken hat… :-)

    Übrigens: Regulär hat das Kaifu erst ab 9 Uhr geöffnet. Als ich das erste mal früh um 7:30 Uhr dort war gab es noch keinen Kassierer; der Bademeister meinte allerdings ich könnte ja zum Test auch ohne Mitgliedschaft ein paar Runden drehen. Fand ich sehr nett…

    Ich bin ja eigentlich auch ein langschläfriger Morgenmuffel aber nach dem Schwimmen war ich hellwach und topfit. Vielleicht einfach mal selbst testen.

  3. Gunhild Simon schreibt:

    Als Stammgast – wie man sich gern nennt – bin ich im Kaifu fast zu Hause. Es ist einer der schönsten Orte Hamburgs. Das Gelände ist grün und weitläufig. Die Halle ist eine architektonische Perle. Der Service freundlich und kompetent. Und auf der kleinen Liegewiese am geheizten Außenbecken kann man sich auf Liegestühlen entspannen. Hier ist Fitness ein Wellness-Programm.

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