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Mrz 17

Existenzgründer haben meist ein klammes Budget und müssen hart kalkulieren. In den seltensten Fällen macht es Sinn, gleich von Beginn an Büroräume anzumieten, denn meist ist der Geschäftserfolg und damit die Expansionsgeschwindigkeit schlecht abschätzbar und lange Mietverträge damit hinderlich. Andererseits kommt es gar nicht gut, Kunden im heimischen Wohnzimmer zu empfangen. Genau in diesem Fall ist Co-Working die richtige Lösung.

Mittlerweile ist Co-Working ein großer Trend weltweit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Man bindet sich nicht langfristig an Räumlichkeiten, sondern mietet je nach Bedarf Arbeitsfläche und Dienstleistungen wie Telefonservice, Bürohilfe oder Konferenzräume. Ein weiterer Vorteil: Man kommt leicht mit anderen Gründern ins Gespräch und kann auf den Erfahrungen anderer aufbauen.

Natürlich ist dieser Trend auch in Hamburg angekommen. Speziell an Selbständige aus der Musikwirtschaft wendet sich zum Beispiel der Karostar an der Feldstrasse. Einzelarbeitsplätze gibt es hier schon ab € 160 monatlich, Nutzung von WLAN und Küche inklusive.

Gleich gegenüber in den Räumlichkeiten der alten Rinderschlachthalle hilft die Etage 21 jungen Unternehmern bei ihren ersten Schritten. Auch hier gibt es Büroraum ab € 160 mtl., dabei ist der Mietvertrag jederzeit mit Monatsfrist kündbar. Der Mix der Branchen reicht hier von Software-Entwicklern über Filmproduzenten und Comic-Zeichner bis hin zu Steuerberatern und Architekten.

Genauso bunt geht es in der Bernstorffstraße 120 zu. Drei Werkstatträume und 27 Gründerbüros warten hier auf Menschen mit neuen Ideen. An diesem Ort spielt Erfahrungsaustausch und das Interesse an gemeinsamen Projekten eine wichtige Rolle. Das Besondere: Wenn man einen der heiß begehrten Plätze ergattert hat, besteht 3 Jahre Mietgarantie. Die Sprungschanze – so der Name des Gründerhauses – ist also der perfekte Inkubator für Projekte, die von branchenübergreifender  Zusammenarbeit profitieren.

Alle diese Gründerhäuser bieten schon eine gewisse Flexibilität. Doch andere Länder sind schon wesentlich weiter und haben den Co-Working-Gedanken perfektioniert. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel thecreativespace in Kanada. Hier kann man die Räumlichkeiten zum Beispiel auch tageweise (für $20) oder sogar nur stundenweise (für $8) buchen.

Es wird spannend sein das Thema weiter zu beobachten. In Hamburg gibt es definitiv noch zu wenige Räumlichkeiten für Start-Ups. Die Stadtentwicklungsgesellschaft arbeitet aber schon daran, dieses Manko so schnell wie möglich zu beseitigen.


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2 Kommentare

  1. Wolfgang Lebrecht schreibt:

    …andere Länder sind weiter ???………vielleicht werft ihr einmal einen Blick auf http://www.werkheim-hamburg.de
    Wir haben Ende Mai ein Co-working space in HH eröffnet, bieten knapp 100 Arbeitsplätze, 2 komplett ausgestattete Konferenzräume ( 12 und 20 Personen) mit Beamer, Soundanlage etc….und Blick in den Garten, gastronomischem Angebot von Cappucino, Bagels & Ciabatta bis Grauburgunder von Bercher/Kaiserstuhl… für Tagespreise ab € 15,- und Monatsticket von € 180,- (bis 01.08.2010 danach 195,-) modernstes W-Lan Netz, bis zu 300Mbit Up & Download sowie kompletter Bürotechnik wie Drucker, Scanner etc……. in einem komplett renovierten Industrie-Loft mitten in Altona. Wir freuen uns auf Euch

  2. xi-quadrat: schöne neue Bürogemeinschaft/Co-Working-Space in Ottensen | inwit.de schreibt:

    [...] kurzem noch hatte ich berichtet, dass das Thema Co-Working in Hamburg wohl noch nicht angekommen sei. Doch im Moment überschlagen [...]

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