Klavier spielen lernen: Wie häufig sollte Unterricht genommen werden?

Ein Musikinstrument spielen können. Das wünschen sich rückblickend viele Erwachsene und bedauern, es nicht zu können und viele Eltern wünschen es sich für ihre Kinder. Aber kann man da als Erwachsener noch was machen und wie häufig sollte Unterricht bei Klavierlehrer Michael Köllner genommen werden? Wie häufig sollte man überhaupt üben?

Klarvierspielen braucht Zeit

Heutzutage ist man gewohnt, alles so schnell es geht zu bekommen. Man will es jetzt, man bekommt es spätestens morgen. Geduld wurde vom Smartphone abgelöst und das ist so ziemlich das Gegenteil von allem, was es für das Klarvierspielen braucht. Denn hier ist noch nichts über Nacht entstanden und kein Meister vom Himmel gefallen, ob man es glaubt oder nicht. Üben, üben und dann wieder üben. Das ist es, was es braucht und da können Monate und realistischerweise Jahre dauern, bis man wirklich gut sein kann und gut sein wird. Zeit muss man also schon mal mitbringen und viel Geduld und Durchhaltevermögen.

Talent ist gut, das Üben ist besser

Heute wird oft gesagt, dass Mozart sich einfach ans Klavier gesetzt hat und spielen konnte. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Er konnte früh spielen und war mit Gewissheit einer der talentiertesten Menschen aller Zeiten im musikalischen Bereich. Doch sein Vater hat ihn früh darauf vorbereitet und ihn üben lassen. Talent kann nicht schaden, wird aber heutzutage überschätzt. Es liegt an der Entweder-oder-Mentalität. Alles oder nichts. Entweder man hat Talent oder kann es gleich ganz lassen. Üben, üben, üben ist wichtiger als Talent.

So oft wie möglich

Nun die Frage, wie oft man Unterricht haben sollte und üben sollte. Nun, so oft wie es geht und lieber über die Woche und jeden Tag verteilt. Musik und Klavierspielen hat auch viel mit Muskelgedächtnis zu tun und da ist es wichtig, dass man eher einige Minuten und dafür jeden Tag übt und trainiert statt drei Stunden einmal in einer Woche. Es kommt hier also auf die Regelmäßigkeit an. Regelmäßigkeit vor Dauer, das ist die Devise. Ein guter Klavierunterricht hilft einem, genau diese Zeitfenster im Alltag zu finden und zu einem Erfolg zu gelangen, den man sich vielleicht gar nicht hätte vorstellen können.

Musik als Sprache

Musik ist eine Sprache und war sie immer. Und hier sollte man anfangen. Vielleicht macht man Fehler, vielleicht macht man einige Schritte zurück, doch wenn man es über Jahre betrachtet, wird man unglaubliche Fortschritte vornehmen, wenn man sich traut, sich komplett auf die Musik einzulassen wie man sich im Ausland auf eine Fremdsprache einlassen kann. Klavierunterricht wird das wieder und wieder vermitteln und Wege zeigen, wie man sich selbst entdecken kann und mit der Musik spielen kann, denn nichts ist so steif und so hart, wie man es von den Noten vielleicht denken mag. Es heißt in der Musik nicht umsonst „Interpretation“ eines Stücks, denn jeder Spieler und Sänger interpretiert das für sich, auf seinen Weg und spielt in seinem Stil.

Fazit

So oft es geht üben und Unterricht nehmen, Geduld und Konzentration mitbringen, das Muskelgedächtnis lieber einige Minuten und dafür jeden Tag trainieren als einmal an einem Nachmittag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert