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Okt 26

Einen neuen Song zu entdecken ist etwas wunderbares. Vielleicht geht dir die Melodie nicht mehr aus dem Kopf, vielleicht brennst du darauf ihn laut im Auto zu singen, deinen Freunden zu zeigen, das Album zu besitzen. Vielleicht bringt er dich gut über einen verregneten Wintertag, vertreibt er dir die Zeit auf der Bahn zur Arbeit oder wird für dich zur Inspiration des Tages…

Neue Musik im Internet zu entdecken ist einfacher denn je. Amazon-Nutzer können sehen, was Käufer eines Albums noch anderes gekauft haben, im iTunes-Store findet sich die gleiche Funktion unter der Rubrik “Hörer kauften auch”. Doch irgendwie finde ich diese Idee langweilig, zu oft findet man nur Bands die man sowieso schon kannte. Besser machen es 2 Webseiten die ich im folgenden vorstellen möchte.

Musicovery

Auf den ersten Blick erinnert bei Musicovery Musicoveryrein gar nichts an eine normale Webseite. Auf einem Panel kann man Musikstile an und ausknipsen und Gefühlslage sowie Tempo wählen. Doch dann erscheint ein bizarres blumenartiges Gebilde mit Bands und Songnamen und das erste Lied fängt an zu spielen. Die Songs hängen wie an einer langen Kette und laufen wie bei einem Radio der Reihe nach durch. Dabei darf man jederzeit Stimmung, Tempo, Tanzbarkeit und auf einer Zeitleiste sogar das Erscheinungsjahr nachjustieren. Das Gebilde auf dem Bildschirm passt sich dabei an.

Das Ergebnis ist eine spannende Musikreise, die man kann sehr schön beeinflussen kann. Wer Chartmusik nicht mag, wird sich über den Button “No Hit” freuen,Musicovery der alle erfolgreichen Songs einfach wegblendet und so manchen tollen Musik-Schatz zu Tage fördert. Ist man so begeistert, dass man das zugehörige Album kaufen möchte, so wird man mit nur einem Klick auf die passenden Amazon-, iTunes- bzw. Ebay-Seite gelenkt. Großartig!

The HypeMachine

Einen komplett anderen Weg beschreitet die HypeMachine. Tausende Blogger auf der ganzen Welt schreiben täglich über cHypeMachineoole neue Musik und noch unbekannte Bands. Das gute Musik durch Veröffentlichung im Internet groß werden kann, sieht man am besten am Beispiel der Arctic Monkeys, einer Indie-Rockband aus dem englischen Sheffield. Sie veröffentlichten ihre Songs zunächst nur auf ihrer Band-Webseite und bei MySpace und wurden quasi über das Internet berühmt. Schon 3 Jahre nach ihrer Bandgründung füllten sie große Stadien – ohne das ein großes Plattenlabel nachgeholfen hätte.

Also warum nicht auf die Blogger hören die viel schneller Musikperlen entdecken? Genaus das macht HypeMachine. Es grast täglich solche Seiten ab und sucht nach verlinkten MP3s und Bandinformationen. Diese zeigt es übersichtlich an, neben jedem Song ist auch gleich ein Play-Button, so dass man einfach und schnell mal in einen Titel reinhören kann. Ein Klick führt dann zur entsprechenden Seite, wo man dann den Song herunterlanden darf. Praktischerweise erscheinen neben den Bands auch gleich die Tourdaten und ein Link zu Amazon.

 

HypeMachineTestweise habe ich mal nach Radiohead gesucht, da findet man natürlich nicht die käuflichen Songs der Alben, dafür aber interessante Remixe, Konzertmitschnitte und schöne Coverversionen bekannter Songs.


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