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Apr 02

Nach 3 Wochen Outback-Abenteuer erreiche ich die größte und vielleicht auch aufregendste Stadt des Kontinents: Sydney. Darling HarbourObwohl sie mehr Einwohner als Berlin hat, ist das Leben dort im Gegensatz zur Bundeshauptstadt alles andere als hektisch, ja geradezu entspannt.

An meinem ersten Abend gehe ich zum Darling Harbour, einem der großartigsten Hafenviertel der Welt. Viele Menschen sitzen nah am Wasser, Möven surren über ihre Köpfe und die bunten Lichter der Skyscraper spiegeln sich im Hafenbecken. Hier gibt es einen Chinese Garden of Friendship, Museen, gute Restaurants und das IMAX-Kino mit der größten Kinoleinwand der Welt. Sydney IMAXIch sehe den Film “Wild Ocean” an, mein erstes 3D-Filmerlebnis überhaupt, und es ist überwältigend. Riesige Haie kommen meiner Nasenspitze bedrohlich nahe, Vogelschwäre fliegen zu beiden Seiten an mir vorbei und auch der Hubschrauberflug über die Felsklippen wirkt in 3D atemberaubend.

Den nächsten Tag starte ich mit einem Frühstück in King’s Kings CrossCross, einem hippen Stadtteil der wohl am ehesten mit Hamburg St. Pauli vergleichbar ist. Bars und Kneipen gibt es an jeder Ecke, auch kleine Geschäfte, Backpacker-Hostels und eine bizarre Mischung aus Lebenskünstlern und Geschäftsleuten verleihen dem Viertel Charme.

Später im Hafen stehe ich dann plötzlich vor dem bekanntesten Bauwerk der Welt – dem Opera House. Sydney OperaAls der Entwurf des dänische Architekt Jørn Utzon in den 50′er Jahren die Auschreibung für das Design der neuen Oper gewann, kam sein Entwurf einer Revolution gleich. Noch nie wurde so eine riesige Haubenkonstruktion hergestellt, mussten so komplexe Statikberechnungen durchgeführt werden. Ganze 14 Jahre dauerte es bis zur Fertigstellung. Doch nicht nur aussen, auch von innen setzt das Gebäude Massstäbe. Harbour BridgeGanze 5 Theater befinden sich unter den Kuppeldächern und neben Konzerten gibt es dort auch Wrestling, Boxen, Comedy und viele andere Veranstaltungen.

Direkt neben der Oper spannt sich die Harbour-Bridge, von den Einwohnern liebevoll „coat hanger“ (Kleiderbügel) bezeichnet über den Hafen und verbindet Sydneys Nord- und Südküste. Man kann einen der Pylonen besteigen und einen tollen Blick auf die Stadtkulisse geniessen. Sydney SkylineGanz wagemutige machen den für $200 nicht ganz günstigen Bridge Climb der einen – an Seilen gesichert – bis zum Scheitelpunkt in 134m Höhe führt.

Surfer mögen die Stadt natürlich nicht wegen ihrer Architektur; Strände wie Bondi Beach und Manly Beach sind wegen ihrer Wellen ein Paradies für jeden Wassersportler. Manly BeachMan erreicht diese Strände per Bus oder mit einer der Hafenfähren ab Circular Quay.

Am letzten Tag meiner Reise noch ein absoluter Höhepunkt: das Sydney Aquarium. In großen Plexiglastunneln läuft man durch die Unterwasserwelt und diese ist einfach erstaunlich. Hai im Sydney AquariumGigantische Haie ziehen ihre Runden, Rochen- mehrere Quadratmeter groß – schweben über meinen Kopf hinweg. Riesenschildkröten, Seekühe,  Pinguine – und alle in greifbarer Nähe. In einem anderen Becken wurden Teile des Great Barrier Reef nachgebaut, hier ist die Unterwasserwelt besonders bunt. Kinder freuten sich vor allem über die Clownsfische, die sich wie Nemo im berühmten Zeichentrickfilm am liebsten in Seeanemonen verstecken.

Damit endet meine Reise, 4 Wochen voller toller Pinguine im Sydney AquariumErlebnisse, Sonne, Spaß und netter Menschen liegen hinter mir. Nur 20 Stunden später hat mich Hamburg wieder, begrüßt mich mit Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ich weiss ich muss nach Australien zurückkommen, denn ich habe nur einen winzigen Teil des Landes gesehen und viele Abenteuer warten noch auf mich…


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