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Mrz 04

Es ist eine Frage der Philosophie warum man ein Faltrad fährt. Die Klappradwelle der 70′er Jahre ist längst verebbt und großrädrige Fahrräder dominieren die Städte. Doch wenn es darum geht, ein Fahrrad mit ins Taxi, das Flugzeug oder in den Kofferraum eines Mini zu bekommen, gibt es kaum eine Alternative zu faltbaren Bikes. Die wohl besten Fahrräder dieser Gattung kommen aus dem Westen Londons und hören auf den Namen Brompton.

Jedes dieser Fahhräder besteht aus ca. 1200 Teilen und wird in Handarbeit geschweißt und zusammengesetzt. Was die Räder so besonders macht ist zum einen ihr ausgeklügelter Falt-Mechanismus. Nur 15 Sekunden dauert es, sein Bike auf handliche Taschengröße zu schrumpfen. Da Kette und Pedale dann innen liegen, holt man sich dabei auch garantiert keine öligen Finger oder Hosen. Die andere Besonderheit ist das niedrige Gewicht, ein Brompton ist typischerweise nur knapp über 10kg schwer.

Zwar gibt es einige Standardmodelle, über den Online Konfigurator auf der Brompton-Webseite kann man sein Fahrrad aber ganz individuell gestalten. Egal ob 1,2, 3 oder 6-Gang-Schaltung, mit oder ohne Schutzbleche, mit Hightech-Nabendynamo oder ganz ohne Elektrik – alles ist möglich. Auch vom Preis her, denn die Qualität fordert natürlich auch im Portmonai ihren Tribut. Mindestens 800 EUR kostet ein Brompton.

Doch dann gehört man in einen erlauchten Kreis von Bikern und darf sich stolz Bromptonaut nennen.  Um das Fahrrad hat sich nicht nur in England eine ganze Subkultur gebildet. Waren sogenannte “Origami Rides” – eine Kombination aus Frühstück, Fahrradtour und Ausstellungsbesuch – anfangs nur Londonern vorbehalten, gibt es solche Treffen mittlerweile auch in 10 deutschen Städten. Alles wichtige zum Brompton, seiner Technik und den Treffen der Fans findet man unter www.bromtonauten.de .



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